Mittwoch, 6. August 2008
Werden wir in Belgien von Kesseflickern regiert ?
Nach 10 Monaten "Verhandlungen" die eher dem Gezänke von Kesselflickern glichen wurde zu Ostern 2008 etwas Regierungsähnliches gebildet, allerdings hielt diese "Regierung" nur bis Juni und danach ging das Geschrei wieder los.
Wenn man sich das ansieht kann man nur die Frage stellen ob wir in Belgien von Kesselflickern regiert werden ?
Montag, 2. Juni 2008
Streik!
Seit Jahrzehnten hört man regelmäßig in den Nachrichten dass irgendwo gestreikt wird im Königreich, zumeist werden dann die Städte Charleroi, Lüttich und Mons genannt. Selten, besser gesagt eigentlich nie, wird in unserem Ostbelgistan gestreikt; sehr oft hört man sogar die Aussage „was wollen diese Idioten denn schon wieder?“
Nun ist es auch hier soweit : es wird gestreikt und das mit massivem Aufwand!
Nachdem wohl die Subsidien nicht mehr ganz so völlig fließen trifft es auch die Geldbeutel der hiesigen Landwirte. Die steigenden Preise des Futters, Treibstoffes und der Düngemittel stehen den sinkenden Milchpreisen entgegen und damit erreicht die Inflation auch diese Bevölkerungsgruppe. Andere Teile der arbeitenden Bevölkerung sind von dieser Entwicklung schon länger betroffen, kaum steigende Löhne stehen dem schnellen, unaufhaltsamen Preisanstieg entgegen so dass sie gezwungen sind möglichst billig einzukaufen um ihre Familien zu ernähren. Sicherlich ist es den Landwirten nicht anzurechnen dass die Lebensmittel sich in den letzten Jahren um duzende Prozente verteuert haben, es sind wohl eher die schon fast kriminellen Machenschaften der Großkaufhäuser die möglichst alles kostenlos einkaufen und den Markt sondieren wie viel der Käufer bereit ist zu zahlen und zudem noch ihr Personal ausbeuten; Hauptsache ist ja im freien Markt dass die Aktionäre zufrieden gestellt sind.
Ich wünsche den Landwirten dass sie erfolgreich sind bei ihrem Streik und dass noch viele andere Bevölkerungsgruppen in den kommenden Wochen streiken , es wird höchste Zeit dass das Kapital in die Schranken zurückverwiesen wird, auch in Ostbelgistan!
Freitag, 25. April 2008
Skandale und Skandälchen
Daraus kann man wohl die Schlussfolgerung ziehen dass eine solide Basis für einen Politiker ist Kriminologie zu studieren !
Montag, 31. März 2008
Die Arbeitgeber und ihr Personal
Aber wie behandeln (ost)belgische Unternehmer ihr Personal ?
Sonntag, 24. Februar 2008
Lebt der (belgische) Nationalbankchef nicht in Belgien ?
Vor einer Woche konnte man in der Presse lesen wie gut es uns doch geht. „Die Verbraucherausgaben wuchsen in 2007 um 2,6 Prozent“, kein Wunder bei den Preiserhöhungen der letzen zwölf Monate! Die Behauptung dass „die „Erhöhung der Lebenshaltungskosten durch die Verteuerung der Öl- und Lebensmittelkosten einer Minderheit Probleme bereitet“ dürfte wohl leicht untertrieben sein.
Als vor einigen Jahren das Heizöl für 51 Cent verkauft wurde herrschte große Aufregung, der Staat senkte die Besteuerung sodass man „nur“ 50 Cent zahlte, mittlerweile sind wir bei 75 Cent angekommen und keiner redet mehr von Steuersenkung oder verlangt eine Erhöhung der Löhne und Gehälter.
Die Aussage „man sollte die Entwicklung nicht überdramatisieren und sie sei für die Mehrheit der Haushalte nicht unerträglich“ ist wohl eher eine Frechheit, in „normalen“ Gehaltsklassen ist die Situation sehr wohl ein Problem und nicht jeder hat Geld bei Seiner Durchlaucht im Staate zwischen Österreich und der Schweiz oder beim benachbarten Großherzog deponiert.
Vielleicht sollte der Herr Gouverneur der Nationalbank seine Vermögensverhältnisse offen legen damit „die Minderheit der Haushalte denen die Verteuerung Probleme bereitet“ den direkten Vergleich anstellen kann, irgendwie kann man sich nicht vorstellen dass dieser Herr im gleichen Lande lebt wie wir.
Donnerstag, 31. Januar 2008
Schwimmmarathon
Vielleicht sollte man analysieren wer durch welche Umstände verarmt ist :
- es gibt Menschen und Familien die durch Unfälle und andere Begebenheiten sich in Situationen wiederfinden in die sie durch Fleiß und geregelten Lebenswandel nie und immer gekommen wären.
- es gibt aber auch andere die durch Faulheit und ungeregelten Lebenswandel nie auf einen grünen Zweig kommen und bedauerlicherweise sind diese in der Überzahl.
