Donnerstag, 27. Dezember 2007

Zurück ins Mittelalter ?

Europa sollte angeblich alles verbessern für den Bürger, aber mittlerweile hat man den Eindruck als ob wir zurück ins Mittelalter sollen. Man „liberalisiert“ alles, die Bürger der neu hinzugekommenen Staaten dürfen auch in unseren Landstrichen arbeiten. Sicherlich haben diese Bürger auch das Recht auf Arbeit aber viele Unternehmen zahlen einen wesentlich geringeren Lohn mit der Folge dass hiesige Arbeitnehmer sich diesem sinkenden Lohn entweder unterwerfen oder aber sich – falls sich eine findet – eine andere Arbeit suchen müssen . Da der Preisverfall überall betrieben wird bleibt letztendlich nichts anderes übrig als mit weniger Geld auszukommen, zudem trägt eine rasant steigende Inflationsrate ihr übriges dazu bei dass ganz einfach weniger Geld zur Verfügung steht. Hat man weniger Geld zur Verfügung kauft man weniger mit dem Resultat dass immer mehr Arbeitsstellen gestrichen werden , wer keine Arbeit hat kann noch weniger kaufen. Ein Kreislauf ohne Ende !

Setzt sich dieses Prozedere noch zwei Jahrzehnte fort sind wir wieder im Mittelalter, die EU kann man in etwa vergleichen mit dem größten Staatsstreich der Geschichte wie hier http://tinyurl.com/2z4tkk ausführlich beschrieben wird.

Donnerstag, 29. November 2007

(Ost)Belgien und die schlechten Strassen.

Wie weltweit bekannt ist sind in Belgien die Strassen teilweise so schlecht dass man sie kaum noch als solche bezeichnen kann, teilweise sind sie sogar kriminell gefährlich. Dass die Satellitenbilder bei „Google Maps“ nur 4 Stufen unter Maximum vorhanden sind liegt wohl daran dass die Politiker sich des schlechten Zustandes schämen und kurzerhand eine höhere Auflösung nicht erlauben, man würde die Schadstellen mit Sicherheit bei maximaler Auflösung sehen!

Auch wenn einige lokale Politiker sich permanent bemühen Abhilfe zu schaffen ist das doch nicht viel mehr als ein Tropfen auf einen heißen Stein. Manchmal kommt doch der Verdacht auf dass es von ganz oben gar nicht ernsthaft gewollt ist den Zustand definitiv zu verbessern da es doch sehr lukrativ für den Staat ist schlechte Strassen zu haben :

- man kann das für die Reparaturen benötigte Geld anderweitig sinnloser verplempern, zum Beispiel Kreisverkehre auf gerader Strecke im Wald einbauen damit die Hasen, Rehe und Wildschweine auch vorschriftsmäßig wenden können.

- die Fahrzeuge müssen etliche Jahre früher ersetzt werden da der Verschleiß durch die erheblich höhere Mehrbelastung des Materials bedingt durch den schlechten Straßenzustand viel höher ist. Wenn jeder Fahrzeugbesitzer in seinem Leben dadurch ein Fahrzeug mehr kaufen muss kassiert der Staat einmal Mehrwertsteuer dafür die er sonst nicht erhalten hätte.

- Es sind deutlich mehr Werkstattbesuche notwendig, auch hier kassiert man wieder Steuern auf Ersatzteile und Arbeit, zudem sind dadurch deutlich mehr Menschen beschäftigt die damit durch Arbeitslosengeld nicht der Staatskasse zur Last fallen sondern ganz einfach dem Verkehrsteilnehmer.

Warum also Strassen reparieren ?

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Belgien und die dritte Landessprache

Seit 1830 besteht Belgien als zweisprachiger Staat (Französisch und Flämisch), seit 1919 – hier wurden die Kantone Eupen, Malmedy und St.Vith durch den Versailler Vertrag Belgien zugesprochen – soll angeblich auch die deutsche Sprache eine offizielle Landessprache sein.

Folglich ist Belgien ein dreisprachiges Land, nur kann man sehr oft kaum etwas davon bemerken. Sieht man sich beispielsweise die Seite des I.B.P.T (Belgisches Institut für Post- und Kommunikationsdienste) www.ibpt.be an ist sie erst gar nicht vorhanden, man darf zwischen Französisch, Niederländisch und Englisch auswählen. Bei der Seite der belgischen Post www.diepost.be kann man sie zwar auswählen, man wird aber seit Jahren auf eine „Baustelle“ umgeleitet und man bedauert dass die Seite nicht in deutscher Sprache vorhanden sei und man möge doch bitte zwischen Französisch, Niederländisch oder Englisch auswählen. Auf der Seite der föderalen Regierung www.belgium.be sieht es nicht besser aus, dies sind nur einige Beispiele.

Seit einigen Jahren bemühen sich einige Politiker die Situation zu verbessern, aber hier ist wohl auch die Frage nicht abwegig was die Politiker unserer Gegend in den letzten Jahrzehnten eigentlich für uns getan haben ?

Nun lassen die in der Hauptstadt Eupen residierenden Minister der sogenannten Deutschsprachigen Gemeinschaft keine Gelegenheit aus uns die französische Sprache ans Herz zu legen. Wozu eigentlich ? Man ist doch scheinbar viel besser mit der englischen Sprache bedient, man könnte sich sogar in Antwerpen, Brügge und Gent und vielen anderen Orten der Welt verständigen was wohl kaum in Französisch möglich ist. Fährt man 30 Kilometer westwärts ist kaum noch jemand zu finden der überhaupt eine zweite Sprache spricht, man empfindet es nicht als notwendig.

Werden wir hier für dumm verkauft ?